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One of the most interesting books is probably Paul Hesse's "Der jüngste Tag" ("Doomsday"), where Hesse explains in depth the Physics of this "Great Happening" at the end of this Kali Yuga, based on most ancient Indian and Egyptian Traditions.

German original "Der jüngste Tag" (Word 7.0, 40 KB). Due to lack of time I cannot provide an English translation (can somebody else?).

Following the first chapters of "Der jüngste Tag":

Der jüngste Tag

Physik der Apokalypse

Auszug aus M. Kahir, "Nahe an 2000 Jahre. Gegenwart und Zukunft in prophetischer Schau", Turm-Verlag Bietigheim/Württ., 1961, 6. Aufl. 1981, S. 309-318.

In diesem, der Kosmogonie (Weltschöpfungslehre) und der astrologischen Prophetie gewidmeten Kapitel sei noch einer Schrift gedacht, die das Thema 4. Februar 1962 in geradezu radikaler Form abhandelt. Denn sie nimmt eine Erwartung vorweg, deren Erfüllung die Apokalypse nicht an den Beginn, sondern an das Ende des Tausendjährigen Reichs setzt: die auch kosmisch gedachte totale Umgestaltung unseres Planeten samt seinen Bewohnern zu einer "neuen Erde mit einem neuen Himmel". Paul Otto Hesses Buch "Der jüngste Tag" entstand 1949 nach Aussage des Verfassers auf Grund von Eröffnungen durch das innere Wort, dessen Gedankenstrahlung Hesse in Form erläuternder Darlegungen der Mitwelt zur Kenntnis brachte.

Der geistige Tenor des Buches ist das Hohelied von der Urkraft der Liebe und der Weisheit des Schöpfungsplanes, die sich in jenen Vorgängen sichtbar offenbaren, wo kosmische Lichtkräfte und Bewegungsvorgänge auch der umwandelnden Neugestaltung der Menschheit samt ihrem Wohnhause dienen werden. Wenngleich der Autor auch das Weistum ältester indischer und ägyptischer Überlieferungen ergänzend heranzieht, fußt das Werk dennoch auf den christlichen Evangelien und Offenbarungen und gibt manchem prophetischen Worte Jesu einen seltsam aufhellenden und erregenden Sinn. Bevor über den Zeitpunkt, den Hesse als Erfüllung der apokalyptischen Weissagung annimmt, gesprochen wird, sei zuvor der Inhalt der vermittelten Lehre kurz skizziert:

"Im Anfang war das Wort" heißt: aus dem Zentrum der göttlichen Liebe strömt das schöpferische Urlicht hinaus in die Unendlichkeit. In jedem Milchstraßengebiete des Weltalls bestehen Zentralsonnen, deren reinste Ätheratmosphäre durch Berührung mit dem Urlichte zu einem strahlenden Lichtkranze aufflammen, der weit hinaus in den Weltenraum reicht. Diese Lichtschwingung bleibt durch ihre Feinheit und hohe Frequenz, wie auch durch die Trübung der Erdaura dem menschlichen Auge verborgen, das nur den dichteren Hüllenkörper der Sonnen als Sternenglanz wahrnehmen kann. Tritt aber im Laufe der Gestirne zuweilen auch unser Sonnensystem in den Strahlungsring seiner Zentralsonne ein, so wird die Atmosphäre aller Planeten miterregt und leuchtet in ähnlichem Glanze auf [das "Goldene Zeitalter"! P.M.]. Dies so lange, bis das Sonnensystem aus jenem Lichtkegel wieder in die übrige Finsternis des Weltraums zurücktritt. Dieses gewaltige Ereignis steht nun nach Hesse der Menschheit in naher Zeit bevor:

Auch die Zentralsonne, zu der unsere Planetarsonne gehört, wird von einem in sich geschlossenen Ring allerfeinster manasischer Materie umgeben, der dem Durchlauf unseres Sonnensystems einen Raum gewährt, um darin für die Zeit von ein- bis zweitausend Jahren zu verweilen. Durch diese leuchtende Substanz muß für die erwähnte Zeit unser Sonnensystem bei einmaligem Umlauf in etwa 24 000 Jahren zweimal hindurchgehen. Diesem Ereignis sehen wir in wenigen Jahren entgegen. Der Eintritt ist nach der Bedeutung der Worte Jesu der "Jüngste Tag", an dem sich der Menschheit das Lichtreich Gottes offenbart, und der je nach der Mentalität der Menschen den Liebenden vom Lieblosen scheidet.

Wieso diese Scheidung der Geister durch neue kosmische Bedingungen möglich ist, lehrt der Zusammenhang des Menschen mit dem All durch seinen manasischen Strahlkörper, den Geistleib. Sein Zustand entscheidet, ob der Mensch die kommende Lichtschwingung ertragen wird oder nicht:

"... Dadurch scheiden die Menschen, die hinsichtlich ihrer geistigen Entwicklung keinerlei Fortschritte gemacht haben, für den Zeitraum von ein- bis zweitausend Jahren aus der irdischen Entwicklung aus, wenn sie nicht auf die Reizschwingungen reagieren können, die jene manasische Vibration (Liebesschwingung) hervorrufen wird. Erstrahlen und damit irdisch weiterleben können nur Menschen, die in sich der dazu notwendigen Liebesstrahlung fähig sind. Deshalb sagte auch Jesus: Einer wird angenommen, der andere verlassen werden. Auch Paulus spricht vom unverweslichen Leibe, und daß am jüngsten Tage alle verwandelt, nicht aber alle entschlafen werden."

© 1961 M. Kahir, "Nahe an 2000 Jahre"